Frohe Weihnachten

Schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Deshalb möchten wir uns auf diesem Weg ganz herzlich für die gute, vertrauensvolle und menschliche Zusammenarbeit bei all unseren Kunden bedanken. Als Landwirt schaue ich auf ein bewegtes Jahr, geprägt von Debatten mit populistischen, pseudo weltverbessernden Gruppierungen über Schutz der Artenvielfalt, Tierwohl usw. zurück. Unser Betrieb befindet sich schon seit Jahren in Anpassung an die steigenden Temperaturen bzw. der sich häufenden Trockenperioden. Wir Landwirte leben von der Natur und müssen uns zwangsläufig mit den sich veränderten Gegebenheiten auseinandersetzen, und versuchen gegen zu steuern! Insbesondere in Bezug auf unseren „CO² Abdruck“. Um dieses, von den Pflanzen benötigte Gas im Boden zu binden, säen wir schon mehr als 20 Jahre Zwischenfrüchte, diese speichern CO² und Das widerrum wandelt sich bei der Verrottung mit der abgestorbenen Pflanzenmasse in Humus. Seit dem Jahr 2011 setzen wir in unserem Legefutter nicht mehr nur Mais und Getreide aus eigenem Anbau ein, sondern auch die nötigen Sojabohnen. Der Schritt zum Anbau des kompletten Sojabedarfes auf unseren Flächen, war ein Meilenstein nicht nur für die Futterqualität, und der Futtermittelsicherheit, sondern auch in unserer CO² Bilanz! Denn somit entfällt jeglicher Transport. Erwähnen möchte ich auch, das eine regionale Erzeugung nur Sinn macht, wenn die Grundvoraussetzungen gegeben sind. Denn, um ein Ei zu legen, benötigt ein Huhn in etwa die dreifache Menge an Futter. Das bedeutet, um ein Ei der Größe L a 70gr zu legen, benötigt ein Huhn ca. 210gr Futter. Oder, um 5to Eimasse im Lkr. Bad Tölz zu erzeugen, müssen 15to Futter angeliefert werden. Nach diesem kurzen Einblick in unsere nachhaltigkeits Strategie möchten wir, ihre Familie Binder, ihnen eine...
Eigener Anbau der Futterkomponenten zahlt sich aus!

Eigener Anbau der Futterkomponenten zahlt sich aus!

Leider kam es auch bei der heimischen Sojaproduktion der DonauSoja Gemeinschaft in einem Verarbeitungsbetrieb zu einer Kontimination mit Salmonellen. Dies war zur Weihnachtszeit 2017 ein herber Schlag für viele viehhaltende Betriebe in ganz Bayern, und darüber hinaus. Es waren ca. 1500 rechtschaffene landwirtschaftliche Betriebe betroffen. In unserem Betrieb werden an die Hennen nur eigenerzeugte Sojabohnen verfüttert. Diese werden nach dem toasten (kurzzeitiges erhitzen auf ca. 120°C) in den eigenen Lagerräumen aufbewahrt, das Öl bei Bedarf ausgepresst, und schon nach ca. drei Wochen der sogenannte Sojakuchen verfüttert. Das schmeckt den Hühnern, und unseren Kunden die frisch gelegten Eier! Es gibt keine 100 prozentige Sicherheit! Aber wir unternehmen alles um unsere Hühner zu...